Washington: USA und Russland besprechen Strategie zu Machtübergabe in Syrien nach Assads Rücktritt

Washington: USA und Russland besprechen Strategie zu Machtübergabe in Syrien nach Assads Rücktritt

Washington: USA und Russland besprechen Strategie zu Machtübergabe in Syrien nach Assads Rücktritt

© AFP/ MUSTAFA OZER

08:19 15/06/2012
WASHINGTON, 15. Juni (RIA Novosti).

Die USA und Russland setzen die Erörterung der Strategie zur Machtübergabe in Syrien nach dem Rücktritt des Präsidenten des Landes, Baschar al-Assad, fort, teilt US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland mit.

Zuvor hatte die US-Administration angekündigt, sie führe Verhandlungen mit Moskau über Methoden einer friedlichen Machtübergabe in Syrien, wo seit über einem Jahr Anti-Regierungs-Proteste andauern.

Dabei stellen die Seiten einige Divergenzen beim  Herangehen an die Methoden der Konfliktbeilegung fest, betonen jedoch ihre Absicht, den Dialog fortzusetzen. In dieser Woche spitzten sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA durch den „Hubschrauberstreit“ zu. US-Außenministerin Hillary Clinton warf Moskau am Dienstag die Lieferung einer Partie von Hubschraubern an Syrien vor. Aber bereits am Donnerstag musste das US-Außenministerium zugeben, dass es sich lediglich um eine Partie von Hubschraubern handle, die gemäß den früher geschlossenen Verträgen in Russland repariert worden waren.

„Wir haben Meinungsverschiedenheiten über die Waffenlieferungen, setzen aber den Dialog über die Strategie zur Machtübergabe nach Assads Rücktritt fort. Am 14. Juni traf sich US-Vizeaußenminister William Burns in Kabul mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow“, sagte Nuland.

Die Anti-Regierungs-Proteste in Syrien, die seit über einem Jahr andauern, sind in erbitterte Zusammenstöße zwischen den Behörden und der bewaffneten Opposition ausgeartet. UN-Angaben zufolge beträgt die gesamte Opferzahl des Konflikts mehr als 12 000.

Gemäß dem Plan des Sondergesandten der Uno und der Arabischen Liga, Kofi Annan, gilt in Syrien seit April ein Waffenstillstand, dessen Einhaltung die Uno-Beobachter kontrollieren sollen.

Quelle: Ria Novosti vom 15.06.2012

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