Syrien kündigt harten Kampf gegen Aufständische an

Damaskus

Syriens Präsident Bashar al-Assad traf sich am Dienstag in Damaskus mit dem Sekretär der Obersten Iranischen Staatlichen Sicherheitskommission, Sayeed Jalili. Dabei kündigte der Präsident an, die syrische Regierung werde weiter mit aller Härte gegen die Aufständischen vorgehen. Das Land müsse von den „Terroristen” befreit werden. Weiter betonte Assad, ein landesweiter politischer Dialog werde umgesetzt.

Jalili stellte sich an die Seite des syrischen Machthabers. Sein Land werde eine Attacke gegen Syrien nicht dulden.

Bei dem anschließenden Gespräch zwischen Jalili und dem syrischen Außenminister Walid Al-Moualem bekräftigten beide Politiker erneut eine bilaterale Kooperation, um „fremde Interventionen gegen Syriens innere Angelegenheiten” abzuwehren.

Am gleichen Tag warnte der jordanische König Abdullah II davor, Syrien könnte in einen Bürgerkrieg versinken und gespalten werden.

Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen werden zirka 1,5 Millionen Syrer auf dem Land in den kommenden 3 bis 6 Monaten auf Getreidehilfen angewiesen sein. In den nächsten 12 Monaten bedürfen zirka 3 Millionen Menschen in dem Krisenland Getreidehilfen. Zudem verschlechtere sich die medizinische Versorgung der Bevölkerung nach Angaben der WHO.

Weiteren Meldungen zufolge haben inzwischen alle aserbaidschanischen Diplomaten Syrien verlassen.

Quelle: CRI (China) vom 08.08.2012

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