Libanesisches Fernsehen: Islamisten aus Tunesien, Jordanien und Irak kämpfen gegen Assad-Regime

Unruhen in Syrien

Unruhen in Syrien

© AFP/ Phil Moore

13:49 25/08/2012
BEIRUT, 25. August (RIA Novosti).

Islamische Extremisten aus Tunesien, Jordanien, dem Irak und anderen arabischen Ländern kämpfen in Syrien gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad, berichten arabische Medien am Samstag.

Wie der libanesische Satelliten-TV-Sender Al Mayadin berichtet, „kämpfen in den Reihen der al-Nusra-Front, der mit der Terrororganisation Al-Qaida in Syrien verbunden ist,   tunesische Salafiten“.

Die „al-Nusra-Front“ steht in Verbindung zu den Terrorakten gegen die Geheimdienstzentren in Damaskus im Januar und im März sowie zu zahlreichen Überfällen auf Regierungstruppen.

Bevor die tunesischen Islamisten in Syrien eingeschleust werden, trainieren sie in speziellen Lagern in den libyschen Städten Misratah und Bengasi. Von dort aus werden sie in die Türkei gebracht und anschließen in den Norden Syriens verlegt, um an den Kämpfen in und um Aleppo teilzunehmen. Ein Teil der Islamisten wird in den Libanon entsandt: Sie sollen später für den Einsatz gegen das Assad-Regime in und um Damaskus eingesetzt werden.

Syrien sei heute für die Dschihadisten zu einem neuen Afghanistan geworden. Viele Terroristen der im Irak operierenden Organisation Al-Qaida gehen nach Syrien, um „ihre Kampferfahrungen auf einem neuen Schlachtfeld zu nutzen.“

Dabei schließen die arabischen Islamisten nicht aus, dass ihr Kampf auch nach einem möglichen Fall des Regimes von Assad fortgesetzt wird, heißt es im Fernsehbericht. „Unser Ziel besteht in der Herstellung der Scharia-Gesetze auf dem Boden Syriens“, erklärt einer der tunesischen Islamisten, dessen Name im Beitrag nicht genannt wird.

Quelle: Ria Novosti vom 25.08.2012

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