LUXEMBURG, 09. Oktober (RIA Novosti).
Die 17 Finanzminister der Staaten der Eurozone rufen die Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF zu einem schnellstmöglichen Abschluss der Verhandlungen mit Griechenland auf. Das teilte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Sitzung der Euro-Finanzminister mit.
„Bei den Verhandlungen wurden in den letzten Wochen und vor allem in den letzten Tagen ernsthafte Fortschritte erreicht. Wir rufen die Troika und Griechenland auf, die Verhandlungen zu Ende zu bringen und ein umfassendes Maßnahmenpaket zum Schließen des Budgetlochs von 2013-2014 abzustimmen“, sagte Juncker.
Die Suche nach Auswegen aus dem Fiskal-Desaster ist Voraussetzung dafür, dass die Troika der Kreditoren in der EU, die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF), Griechenland die nächste Kredittranche in Höhe von rund 31 Milliarden Euro freigeben kann. Ohne dieses Geld droht Griechenland im November als erstem Land der Eurozone der Staatsbankrott.
Die Diskussion über eine Aufteilung dieser Tranche in mehrere Teile ist, so EU-Währungskommissar Olli Rehn, voreilig.
Quelle: Ria Novosti vom 09.10.2012

