Moskau (IRIB) – Der russische Außenminister kritisierte die Verhängung von einseitigen Sanktionen durch Europa gegen die IRI und Syrien.
Itar-Tass zufolge übte der russische Außenminister Sergej Lawrow am gestrigen Montag Kritik an den einseitigen Sanktionen der EU gegen Iran und sagte, Moskau arbeite bezüglich Iran mit der EU und der G5+1 eng zusammen und habe vor kurzem auf der Außenministerkonferenz der UN-Vollversammlung in New York Gespräche über Teheran geführt.
Lawrow betonte beim Treffen mit den Mitgliedern des europäischen Handelsvereins in Russland, der Weltsicherheitsrat habe vor 3 Jahren eine Resolution gegen Iran verabschiedet, aber die EU träfe einseitig schärfere Maßnahmen gegen Teheran, was die Nichteinhaltung der gemeinsamen Beschlüsse zeigt.
Der russische Außenminister kritisierte zudem die Verhängung von einseitigen Sanktionen der EU gegen Syrien.
Die Verantwortlichen der USA, Israels, der EU und mancher westlicher Länder sind durch Anschuldigung Irans, bei Atomaktivitäten militärische Ziele zu verfolgen, bestrebt, durch Androhung eines Militärschlags und Verhängung von Sanktionen den Fortschritt Irans bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie zu unterbinden. Dies geschieht zu einer Zeit, in der Teheran ihre Behauptungen zurückgewiesen und des Öfteren betont hat, es werde auf keinen Fall auf seine Atomrechte verzichten.
Quelle: Iran German Radio (IRIB) vom 09.10.2012