In den vergangenen hundert Jahren ist nach Angaben der UNO die Hälfte der weltweiten Feuchtgebiete zerstört worden. Der Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Steiner, sprach bei einer Konferenz in Indien von einer alarmierenden Zahl. Feuchtbiotope dienten den Menschen nicht nur als Trinkwasser-Quelle sondern böten auch Schutz vor Unwettern. Um Platz für Häuser, Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen, sei die Fläche aber stetig gesunken, betonte Steiner. Allein in den letzten 30 Jahren seien rund 20 Prozent der Mangrovenwälder zerstört worden.
Quelle: Deutschlandfunk vom 17.10.2012