Villingen-Schwenningen – Pegida: Trotz Lutz Bachmann nur 200 Anhänger

Marc Eich, 27.04.2015 07:09 Uhr

Villingen-Schwenningen – 200 Pegida-Anhänger standen 300 Gegendemonstranten gegenüber: Auch Lutz Bachmann und ein Heiratsantrag sorgten am Sonntag für keinen Aufschwung der Islamkritiker. Abgesehen von kleineren Zwischenfällen seitens der Antifa verlief der Aufmarsch  störungsfrei.

Das lag aber vor allem an dem  Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei, die sich bereits am Mittag in der Innenstadt positionierten. Rund 400 Polizisten sollen es ersten Schätzungen zufolge gewesen sein. Und die hatten bereits vor dem Beginn der Sbh-Gida-Versammlung  um 15 Uhr auf dem Münsterplatz  mächtig zu tun.

So blockierten die Anhänger der Antifa bereits gegen 14 Uhr die Zugänge zur Pegida-Kundgebung an der Kanzlei- und Kronengasse. Die Aussage war klar: Man wolle nicht weichen und war auf Konfrontation aus. So mussten die Blockierer durch die Polizeibeamten weggedrängt werden, hierbei kam auch Pfefferspray zum Einsatz.

Nach mehreren Handgemengen konnte die Blockade gelöst werden, die Antifa drängte man von mehreren Seiten in Richtung der Karl-Brachat-Schule, um den Zugang zum Münsterplatz freizuhalten.

Pegida-Anhänger wird von Unbekannten angegriffen

Gleichzeitig kam es an der Realschule zu einem weiteren Übergriff. Hierbei wurde ein Teilnehmer der Pegida-Kundgebung von mehreren, bislang Unbekannten, körperlich angegangen. Dabei gingen ein Schild sowie eine Fahne zu Bruch, der Mann trug durch die Attacke nur leichte Verletzungen davon.

Am Zugang zum Münsterplatz wurden die selbsternannten »Patrioten« streng kontrolliert. Taschenkontrollen sollten verhindern, dass sich Gegendemonstranten in den Versammlungsbereich schlichen, um dort, wie am vergangenen Sonntag, für Aufruhr zu sorgen. Bei den Eingangskontrollen wurde einem der Demonstranten offenbar ein Messer abgenommen.

Auch Oberbürgermeister Rupert Kubon, der die Kundgebungen verhindern wollte, war vor Beginn der ersten Redebeiträge seitens der Sbh-Gida auf den Münsterplatz gekommen. Laut Pegida-Organisatorin Sabrina Grellmann nahm er jedoch das Angebot, zu den 200 Anhängern zu sprechen, nicht an. Die Folge waren laute »Feigling«-Rufe.

Grellmann wurde am Sonntag übrigens von einem Heiratsantrag ihres Freundes überrascht – der unter laut donnerndem Applaus der Pegida-Anhänger angenommen wurde.

Gegendemonstranten als “Dummbatzen” bezeichnet

Stattdessen sprachen neben einem 78-jährigen Rentner aus Würzburg erneut der Schweizer Ignaz Bearth (»Raus mit den Islamisten«) sowie – als groß angekündigter Hauptredner – Lutz Bachmann, der es aber vor allem dabei beließ, die Thesen der Pegida vorzulesen und dazu aufzurufen, »nicht mit diesen Dummbratzen zu diskutieren« und friedlich zu bleiben.

Mit »Dummbratzen« waren die Gegendemonstranten gemeint, die sich vor dem Alten Rathaus positionierten. Dort hatten sich neben Anhängern der Antifa auch neutrale Bürger versammelt, die unter anderem mit einer Guggenmusik ein Zeichen gegen Rechts setzen wollten.

Ein Teil der Antifa-Anhänger entfernte sich jedoch immer wieder vom Versammlungsort, um beispielweise von der Oberen Straße her  an der Kanzleigasse die umfangreich aufgebauten Absperrgitter umzureißen. Die Versuche blieben aber erfolglos. Auch nach Ende der Pegida-Veranstaltung gegen 16.15 Uhr blieb es dank des starken Einsatzes der Beamten friedlich.
Bachmann und Bearth, die von etwa zehn Polizisten zu ihrem Auto begleitet wurde, brausten gegen 16.45 Uhr davon. Anschließend rückte auch die Polizei wieder ab – die gewohnte Sonntagsruhe kehrte wieder in die Stadt zurück. Doch für wie lange?

Quelle: Schwarzwälder Bote vom 27.04.2015

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Erster Pegida-Marsch in Bautzen

Rund 200 Menschen zogen am Sonnabend durch die Bautzener Innenstadt. An der Spitze des Zuges der Oberbürgermeisterkandidat Engelbert Merz.

Pegida spaziert durch Bautzen.
Pegida spaziert durch Bautzen.

© Carmen Schumann

Bautzen. Rund 200 Menschen haben am Sonnabend am ersten Abendspaziergang von Pegida in Bautzen teilgenommen. Vom Hauptmarkt zogen sie 20 Minuten lang über Reichenstraße, Kornmarkt, Karl-Marx-, Goschwitz-, Äußere und Innere Lauenstraße zurück zum Rathaus. Zahlreiche Polizisten sicherten die Strecke ab. Sie brauchten nicht einzugreifen, denn alles blieb friedlich. Gegendemonstrationen gab es nicht. Auf der Umzugsstrecke hatten Unbekannte aber mit bunter Farbe Sprüche wie „Bautzen für alle“ und „Refugees welcome“ (Flüchtlinge willkommen) gesprüht sowie zahlreiche Luftballons aufgehängt.

Als Hauptredner vor und nach dem Abendspaziergang trat Engelbert Merz vom Verein mündiger Bürger auf. Der Hoyerswerdaer, der zur Oberbürgermeisterwahl in Bautzen antreten will, sprach sich für Änderungen in der Asylpolitik aus, vor allem aber für die Einführung der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild. Beim Spaziergang lief er an der Spitze des Zuges. Nach einer reichlichen Stunde endete die Veranstaltung, deren Organisatoren anonym blieben. Ein neuer Termin wurde nicht bekanntgegeben. (szo/ks)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 26.04.2015

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Fahren am Computer gelernt: Fünfjähriger macht Spritztour

27.04.2015 08:25 Uhr

Pinzberg (dpa/dk) Ein Fünfjähriger hat sich am Samstagmorgen Mamas Auto geliehen, um eine Spritztour zu machen. Die Fahrt dauerte aber nicht lange: Schon nach einer kurzen Strecke landete das Kind im Graben. Es blieb unverletzt – und erzählte der Polizei eine verblüffende Geschichte

Ein Computerspiel macht noch keinen Autofahrer: Das musste ein fünfjähriger Junge aus dem bayerischen Pinzberg lernen. Wie die Polizei mitteilte, schnappte er sich am Samstagmorgen den Autoschlüssel seiner noch schlafenden Mutter und kletterte in ihren Wagen.

Er steuerte das Auto vom Hof und fuhr in Richtung Dorfmitte. Nach rund 200 Metern rutschte er über einen Grünstreifen und krachte in einen Zaun. Der Junge blieb unverletzt, aber es entstand Schaden in Höhe von 4000 Euro. Das Autofahren habe er auf seinem Tablet-Computer erlernt, sagte er später.

Quelle: Donaukurier vom 27.04.2015
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Viele Kommentare, viel Sachverstand, viel Wut: Die Überfremdungs-Kauders reizen das Volk zur Weißglut

26.04.2015
Heinz-Wilhelm Bertram

Es ist Bonbon- und Luftballonverteilung beim Kindergeburtstag. Alle freuen sich. Nur Klein-Volker hockt betrübt in der Ecke: »Ich will keinen Luftballon! Ich will einen Flüchtling!« Die Mutti streicht ihm tröstend übers Haar: »Das hast du aber lieb gesagt, Volker!« Heute, da Volker Kauder groß und stark ist, kann er gar nicht genug Flüchtlinge bekommen. Kürzlich sagte der Fraktionschef der CDU/CSU: »Wir können in Deutschland noch deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen.«

Sie, verehrte Kopp-Leser, haben Kauder – und damit einen der maßgeblichen mutwilligen Überfremder Deutschlands – durchschaut. Sie sind ihm hinterhergestiegen; das beweisen über 110 Kommentare auf unseren Artikel »Volker Kauder: Ein harmlos klingender Schwätzer bastelt perfide an der Überfremdung Deutschlands«. Und das ist bei einem, der sein Vorhaben üblicherweise hinter bürgerlicher Alltagsschwätzerei versteckt, gar nicht so einfach.

Gar noch schwieriger ist es, in seinem so herzergreifend humanen Zusatz – »diese Menschlichkeit müssen und können wir uns leisten« – ein perfides System schleichender Liquidierung deutscher Kultur, Tradition und Identität zu orten. Sie als Kommentierende sind den journalistischen Narkotiseuren der siechen Einheitspresse nicht zum Opfer gefallen. Gratulation und Dank für so viel Sachverstand und Offenheit! Nachfolgend ein paar Beispiele der Leserkommentare.

Kauders Alpensegler werden die Minarette verkraften

Bleiben wir zunächst bei der Person Kauder: »Herr Kauder, Sie machen nicht nur unsere Heimat, Kinder und Zukunft kaputt, sondern auch die Ihrige und die ihrer Kinder!«, schreibt besorgt Hili. Aber was macht das schon, denkt sich der hohe Flüchtlingskommissar Kauder; ich mit meinen 65 Jahren habs doch eh hinter mir.

Dann baut der liebe Ali auf die Evangelische Stadtkirche in Tuttlingen, Kauders Wohnort, anstelle des Turmes eben Minarette. Die 40 seltenen Alpensegler, die dort oben ihr luftiges Nachtquartier betreiben, werden’s schon verkraften. Kauder selbst und seine liebe Elisabeth werden dann längst in Florida einen schönen Bungalow ganz kauder-like bezogen haben. Vorsichtshalber mit Wachpersonal an jeder Ecke.

»Diese Kauders sind meiner Ansicht mit die gefährlichsten Strippenzieher aus dem Hintergrund«, meint Beate. Gefährlich deshalb, weil das Gift der Volkszersetzung und Schleifung alles Deutschen in harmlos-humaner Verpackung dargereicht wird. Und weil die Überbringer dieses Giftes sich vermehren wie die Lemminge.

Alle, vom Bundestags- über die Landtagsabgeordneten bis hin zu den Bürgermeistern und Landräten machen begeistert mit. Her mit dem Wohnraum »müde gearbeiteter, wehrloser Rentner! Schnell ein Vier-Sterne-Hotel für 5,8 Millionen Euro für die Zuwanderer gekauft«, wie in Köln. Uns Deutschen, so T.Rex, erzähle man, dass kein Geld da sei, aber sobald es um illegal Eingereiste ginge, »sind auf einmal Millionen da und auf einmal findet sich auch Wohnraum, der unseren eigenen Obdachlosen nicht zusteht«.

Immer dem grünen Chefideologen mit dem Zauselbart nach!

Schuld daran ist vermutlich irgendein bekiffter »Chefideologe«, den die Grünen am Zauselbart aus seinem Wohnklo in einem besetzten Haus gezogen haben. Der hat das alles, noch ganz bepudert um die Nasenlöcher, dann für »political correct« erklärt. Seither ist es rot-grüne Doktrin. Die CDU kriecht ihr gerne hinterher. So kaudert sich’s bequem Richtung Pensionsfüllhorn. Der Fraktionschef macht’s vor, alle hinterher. Volker, wir folgen dir!

»Es ist schade, dass sie die Medizin, die sie uns ständig verabreichen, nicht selbst fressen müssen«, bedauert T.Rex. »Die Kauders dieses Landes wären glaubwürdiger, wenn sie ihre eigenen Häuser den Asylbewerbern zur Verfügung stellten, wenn sie diese Leute bei sich auf eigene Kosten aufnehmen würden. Aber sie denken nicht mal im Traum dran.« Er habe solche Typen schon zur Genüge erlebt, »wenn sie verhindert haben, dass Asylantenwohnheime dorthin gebaut werden, wo sie wohnen«. Es sei nur schade, schließt T.Rex, »dass sie ihre Verbrechen selbst noch nicht ausbaden müssen«.

Hauptsache, das Deutsche wird politisch korrekt geschleift

Hans meint: »Das sind die schlimmsten Schlepper, die Kauders, J. Fischer, Trittin etc. Und keiner bringt sie vor Gericht (noch nicht).« Auch in dieser Aussage steckt viel Wahrheit, weil sie die Beliebigkeit der Parteizugehörigkeit ausdrückt. Ob Schwarz, Grün (oder Rot), die Farbe ist wurscht, Hauptsache, es wird politisch korrekt geschleppt und politisch korrekt das Deutsche geschleift.

Das macht Klaus beinahe ratlos: »Ich verstehe (…) auch nicht mehr, wie Bürger diese CDU überhaupt noch wählen (können, d. Red.).«

Beinahe die Hände über dem Kopf zusammen schlägt Django Unchained über die CDU: Die sei schon »sehr umtriebig! In der Ukaine unterstützt sie faschistische Mörderbanden und hier will sie durch Überfremdung das eigene Volk auslöschen!« Von einer schleichenden, organisierten »Kulturausradierung« spricht Kurzer.

Es mögen nicht wenige Rentner sein, die mit 21 Millionen Bürgern die bei Weitem größte Wählergruppe stellen und von den etablierten Parteien – eben CDU und SPD – am heftigsten umworben und von deren angeschlossenen Funkhäusern (siehe Parteienproporz) und den Märchenschreibern vom Mainstream noch am ehesten bei Laune gehalten werden.

»Politische Hampelmänner« aus der »Berliner Puppenkiste«

Lümrod meint, dass die Zerstörung homogener Volkskulturen eigentlich »zum politischen Arsenal linker Parteien« gehöre, um Staaten von innen heraus zu zersetzen. »Konservative Parteien sind dabei Komplizen, wenn der Profit stimmt (Kauder).«

Die fehlende Souveränität Deutschlands mit einer faktischen Treuhandverwaltung der Alliierten beklagen hkmüller, edmundotto und Oberst Kronstein. Laut Letzterem folge daraus u. a., dass unsere Politiker lediglich »Agenten der Besatzer« seien. »Wir leben in einem völlig korrumpierten System«, bilanziert edmundotto. Man kann es auch mit den Worten des Kabarettisten Georg Schramm wiedergeben, der diese »Agenten« einmal als »politische Hampelmänner (…) auf der Bühne der Berliner Puppenkiste« schalt.

Aber so vergleichsweise harmlos denken viele Menschen heute nicht mehr. Es hat sich eine spürbare Aggression angestaut, die zunehmend um sich greift. Oberossi: »Nahezu alle Politiker müssen sich nur weiter so gegen das deutsche Volk stellen! Die Geduld der Deutschen ist aufgebraucht, erfahre ich aus der breiten Masse. Hier will niemand des Wählervolkes weiter bereichert werden!« Oder Hannah: »Diese Massenzuwanderung wird uns hierzulande ungefragt aufgebürdet, bis auch denjenigen, die ursprünglich nie irgendetwas gegen in Not geratene Kriegsflüchtlinge (…) hatten, der Kragen platzt.«

Fazit und Ausblick

Anzeichen wundersamer Heilung unserer Flüchtlingseinwinker gibt es nicht. Sie haben ein Wahrnehmungs- und Denkproblem. Sie hocken abgeschieden in ihrem closed shop unter ihresgleichen, versichern sich gegenseitig ihre Bedeutung; buckelnde Lobbyisten unterbrechen gelegentlich ihre stolze Andacht.

Die Welt der Kauders & Mittäter ist limitiert; sie erwärmen sich für die grenzenlose Gegenderisierung unserer Kinder; sie hecken noch raffiniertere Fallen zur Volksbeklauung aus, deren Profiteure an erster Stelle sie selbst sind. Sie bitten die Sekretärin, schon mal einen Abendtisch beim Nobel-Italiener zu reservieren.

Der Blick zu den geopolitischen Horizonten ist ihnen verstellt. Die Russen sind bösartig; der Euro-Kollaps ist ein liebenswürdiges Märchen; die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank (AIIB)? Nie gehört. Sie sind sehr, sehr glücklich in ihrer überschaubaren Welt von Migration und Genderei, Volksplünderung und Bestbesoldung. Kauder & Co. fühlen sich in ihrer schönen Welt so sicher wie einst Honecker, Krenz & Kumpane hinter ihrem elektrischen Stacheldrahtzaun.

Quelle: Kopp-online vom 26.04.2015

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Kolonialgebiet

27.04.2015
Willy Wimmer

Sollten die neuen Erkenntnisse, die in der Presse genüsslich über die verfilzte Zusammenarbeit zwischen dem BND und den amerikanischen Nachrichtendiensten zur intensiven Ausspähung der europäischen und deutschen Industrie ausgebreitet werden, nur im Ansatz zutreffend sein, dann sollte die Frau Bundeskanzlerin Konsequenzen ziehen.

Warum soll noch »Schwarz-Rot-Gold« über dem Kanzleramt wehen? Stattdessen wäre das Tuch mit den drei Affen: »Nichts hören – nichts sehen – nichts sagen« wesentlich angebrachter. Aber gesagt hatte man doch etwas. Das war im Sommer 2013, als der NSA-Abhörskandal für abgeschlossen erklärt worden war und die Dinge auf irreführende Schienen gesetzt worden sind.

Das Problem liegt jedoch tiefer. Das machen auch die sorgenvollen Fragen vieler Bürger deutlich. Man fragt nach der deutschen Souveränität und danach, ob es eine so genannte »Kanzlerakte« geben soll. Wenn man nachforscht, so scheinen Aussagen dieser Art auf einen ehemaligen MAD-Präsidenten zurückzugehen. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass ein Amtsinhaber für das Kanzleramt vorher so etwas wie einen »Treueschwur« im Oval Office des Weißen Hauses ablegen muss, bevor er sein Amt in Deutschland antreten kann.

Natürlich liegt ein gewisses Risiko darin, einen ehemaligen Präsidenten des MAD zum Kronzeugen für derart gewagte Behauptungen heranziehen zu wollen. Eigentlich ist der MAD noch nie dadurch bekannt geworden, Dinge von staatspolitischer Bedeutung beurteilen zu müssen oder zu können. Aber das Unbehagen ist da und wird durch Veröffentlichungen reihenweise genährt.

Dazu trägt nicht nur die Kenntnis vieler Bürger über den Einfluss amerikanischer Finanziers auf die deutsche Presse bei. Tatsache ist nun einmal, dass in den USA für ein finanzielles und sonstiges Engagement von Ausländern auf dem Pressesektor andere Regeln gelten, als sie für amerikanische Geldgeber bei der deutschen Presse gelten.

Es mag historische Gründe dafür geben, den Grundsatz der Reziprozität in der Behandlung ein und desselben Sachverhalts diesseits und jenseits des Atlantiks unterschiedlich angewendet zu sehen. Zeitgemäß sind diese Unterschiede allerdings nicht.

Den meisten Menschen im Lande missfällt es gewaltig, von deutschen Basen unter US-Kontrolle mörderische Aktivitäten wie die Drohneneinsätze feststellen zu müssen. Das hat mit gemeinsamer Verteidigung nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Für die obersten Verfassungsorgane, wie Bundespräsident, Präsident des Deutschen Bundestages, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, und die Frau Bundeskanzlerin wäre es eine staatspolitische Verpflichtung, diese kriminellen Aktivitäten zu unterbinden. Das würde dem Weltfrieden dienen. Das wird in der eigenen Verfassung ausdrücklich postuliert und niemand schert sich darum.

Gerade das, was über die Abhörpraktiken zulasten der eigenen deutschen oder europäischen Industrie durch den eigenen Nachrichtendienst jetzt bekannt wird, lässt nicht nur an einen »Staat im Staate« denken, sondern auch daran, dass ein fremder Staat eigene deutsche Staatsorgane übernommen hat und mit oder ohne Wissen des eigenen Kanzleramts gegen eigene deutsche Staatsbürger nutzt.

Die Krux liegt wohl darin, dass über die Verträge, wie sie anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands reihenweise abgeschlossen worden sind, um das eigentliche Ziel der Wiedervereinigung aus deutscher Sicht nicht zu gefährden, besatzungsrechtliche Bestimmungen, die mit der gemeinsamen NATO-Verteidigung nichts zu tun haben, dem wiedervereinigten Deutschland aufgebürdet worden sind. Wir können heute feststellen, zu welchen Konsequenzen das geführt hat, wie selbst höchstrichterliche Urteile deutlich machen. Die Frau Bundeskanzlerin persönlich müsste jeden Anlass sehen, diesen Umstand zu beenden.

Quelle: Kopp-online vom 27.04.2015

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25 Palästinenser bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten verletzt

Al-Kuds (IRNA) – Dutzende Palästinenser haben gegen den Mord an einen Jugendlichen in Ostbeitolmoghaddas protestiert und sind dabei  mit israelischen Soldaten in Auseinandersetzungen getrieben worden.
Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA wurden 25 Palästinenser von Pastikkugeln getroffen, 50 weitere wurden von Tränengas vergiftet. Stunden zuvor wurde der 16-jährige Jugendliche Ali Mohammad Abu Ghannam im Lager Ghandilia von Israelis getötet. Samstagabend wurde in Al Khalil im Süden des Westjordanlandes von den Israelis erschossen. Es folgten schwere Auseinandersetzungen. Israelische Soldaten setzen  Tränengas ein, um die aufgebrachten Palästinenser zu vertreiben.
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Quelle: Iran German Radio (IRIB) vom 26.04.2015
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Putin: Westen hat kein Verständnis für geopolitische Interessen Russlands

14:34 26.04.2015  (aktualisiert 14:37 26.04.2015) 
 

Nach dem UdSSR-Zerfall hätte der Westen laut Wladimir Putin einsehen müssen, dass Russland dennoch seine geopolitischen Interessen hat, die zu respektieren sind.

In dem am Sonntag vom TV-Sender Rossija-1 ausgestrahlten Dokumentarfilm „Der Präsident“ verweist Putin darauf, dass sich die Sowjetmenschen der Illusion hingegeben hatten, die ideologischen Unterschiede mit dem Westen würden mit dem Ende der Sowjetunion entfallen.

Radikal habe sich aber nichts verändert, so der russische Staatschef. „Selbst mir schien es, dass sich alles nach dem Wegfall der ideologischen Barriere in der Form des Machtmonopols der KP radikal verändern würde. Aber nein.“

„Es gibt nämlich noch geopolitische Interessen, die mit keiner Ideologie verbunden sind“, betonte er. „Unsere Partner hätten begreifen müssen, dass ein Land wie Russland seine geopolitischen Interessen haben muss. Und das man mit gegenseitigem Respekt nach gegenseitig annehmbaren Lösungen suchen muss.“

Quelle: Sputnik vom 26.04.2015

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