Information für unsere Leser

Aus organisatorischen Gründen erscheinen am 28.02.2015 und am 01.03.2015 keine Beiträge.

Wir sind am 02.03.2015 mit neuen Berichten wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Lesern ein schönes Wochenende.

Ihr Redaktionsteam von StaSeVe Aktuell

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Wir sind alle psychisch krank, wissen Sie warum ?

psychischEN/DE Verantwortliche erklären „gesunde Ernährung” zu einer psychischen Erkrankung.Eine Studie dazu haben wir auch gefunden, wer wird erwähnt? Nestlé, der größte Nahrungsmittelhersteller.

Das mit psychischen Erkrankungen nicht zu spaßen ist, ist genauso unumstritten wie die Tatsache, dass Essstörungen nicht nur ungesund sondern auch lebensgefährlich sein können.

Aber Menschen, die auf eine gesunde Ernährung achten, industriell verarbeitete Lebensmittel möglichst vermeiden, biologisch produzierte Nahrungsmittel bevorzugen um deren negative Auswirkungen aus dem Weg zu gehen, laufen wohl bald immer häufiger Gefahr, als psychisch krank eingestuft zu werden. Das macht uns doch nachdenklich.

Nicht nur wir machen uns Gedanken über dieses Thema, die hat sich auch Jefferey Jaxen gemacht. Jaxen ist ein unabhängiger Journalist, Schriftsteller und Forscher, der seinen Fokus auf Eigenverantwortung und eine alternative Gesundheit gelegt hat. Seine Arbeit ermöglicht es ihm, Veränderungen in diesen sich schnell verändernden Zeiten rasch zu erfassen. Jaxen ist ein Gastautor auf NaturalSociety.com mit einer Vielzahl von Themen.

Seine Gedanken zu diesem Thema haben wir für Sie zusammengefasst.

Verantwortliche erklären „gesunde Ernährung” zu einer psychischen Erkrankung.

In einem Versuch, die massenhaften Anstürme zu bremsen, die Wandel und Reform bei unseren Lebensmitteln verursachen, hat die Psychiatrie grünes Licht für eine PR gegeben, die die Verbreitung des neuen Modewortes „Orthorexia nervosa“, definiert als „eine pathologische Besessenheit für rein biologische und gesunde Ernährung“, ankurbelt.

Das heißt nichts anderes, als das unser Bedürfnis nach nährstoffreicher und gesunder Nahrung eine psychische Störung ist, die behandelt werden sollte.

CNN, Fast Company, Popular Science und andere große Namen haben dieses Stichwort sofort aufgenommen und begonnen es heraus zu posaunen.

„Orthorexia nervosa“ als Bezeichnung für die Menschen, die sich Gedanken über eine gesunde und „saubere“ Ernährung machen. Bezeichnet von einem gestörten Wunsch nach “reinen” oder “gesunden” Lebensmitteln, werden diejenigen diagnostiziert, die sich übermäßig mit natürlichem Make-up oder ihrer Ernährung beschäftigten.

Mit anderen Worten, kehren Sie industriell hergestellten Lebensmitteln, die bekannte krebserregende toxische Zusatzstoffe enthalten, und einer Geschichte der Verlogenheit, in der das Motto stets „Profit geht über Mensch“ lautet, den Rücken, dann können Sie an einer psychischen Krankheit leiden. Und um dem allen die Krone aufzusetzen, werden Ihnen nun, wenn diese „pseudowissenschaftlich“ bezeichnete Erkrankung bei Ihnen diagnostiziert wurde, bekanntlich toxische Medikamente einiger der Großkonzerne verschrieben, die Sie durch die gesunde Ernährung vor allem meiden wollten.

Noch hat Orthorexia seinen Weg nicht in die neueste Ausgabe der psychiatrischen Bibel – das „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM)“ – gefunden, es wird aber häufig mit anderen Essstörungen in einen Topf geworfen.

Die Psychiatrie an sich ist eng mit der Pharmaindustrie verbunden, die die Drogen herstellt, um jeder dieser „Störungen“ zu „behandeln“. Häufig sind es gerade diese Unternehmen, die die Macht besitzen, hinter den Kulissen so viel Einfluss zunehmen, dass weitere psychische Gesundheitskategorien erfunden werden – mit ihren toxischen Produkten als Antwort.

Die Psychiatrie-Gemeinschaft erachtet sogar Kreativität als psychische Erkrankung.

Wenden die Menschen sich auch weiterhin von dem kaputten System der Medizin, Landwirtschaft und der Lebensmittel ab, wie von einem gewalttätigen Verwandten, werden die Nahrungsmittelhersteller bereit sein alles zu tun, um ihre schwindende Kontrolle zu behalten. In den letzten fünf Jahren ist der Markt für biologische und nicht gentechnisch veränderte Lebensmittel derart explodiert, dass alle Unternehmen, die nicht willens sind diesem Trend zu folgen, eine finanzielle Notlage oder sogar ihren Ruin riskieren. Auch spüren die pharmazeutischen Unternehmen, dass weniger Menschen ihre toxischen Medikamente und deren lähmende Nebenwirkungen möchten.

Vielleicht treiben es einige Personen zu weit, vielleicht sogar bis zur Selbstverletzung, aber das Problem, dem wir in Form eines giftigen Nahrungsmittelsystems gegenüber stehen, ist eine viel größere Bedrohung. Schlussendlich lasst uns über einiges der Scheiße im Klaren sein, mit der wir von der Psychiatrie, finanziert durch die pharmazeutische Industrie, gefüttert werden. Wenn gesunde Nahrung und Kreativität mit psychischen Problemen gleichgestellt werden, dann stimmt etwas nicht.

INFOBOX

Wenn es um Ernährung geht – ist Nestlé nicht weit – auch der größte Nahrungsmittelkonzern beschäftigt sich mit der Krankheit und hat auf deren Seite sogar einen Test veröffentlicht :

Um herauszufinden, ob Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld von Orthorexie betroffen ist, gibt es den sogenannten Bratman-Test. Er beinhaltet zehn Fragen, und wer mehr als vier oder fünf Fragen mit „Ja“ beantwortet, sollte vielleicht etwas mehr Gelassenheit in Sachen Ernährung an den Tag legen. Wer gar alle Fragen bejaht, weist starke Anzeichen eines zwanghaften Essverhaltens auf und sollte sich professionellen Rat holen.

Der Bratman-Test:

1.  Denken Sie mehr als 3 Stunden am Tag über Ihre Ernährung nach?

2.  Planen Sie Ihre Mahlzeiten mehrere Tage im Voraus?

3.  Ist Ihnen der ernährungsphysiologische Wert Ihrer Mahlzeit wichtiger als die Freude an deren Verzehr?

4.  Hat die Steigerung der angenommenen Lebensmittelqualität zu einer Minderung Ihrer Lebensqualität geführt?

5.  Sind Sie in letzter Zeit mit sich strenger geworden?

6.  Steigert sich Ihr Selbstwertgefühl durch gesunde Ernährung?

7.  Verzichten Sie auf Lebensmittel, die Sie früher gerne gegessen haben, um nun “richtige” Lebensmittel zu essen?

8.  Haben Sie durch Ihre Essensgewohnheiten Probleme auszugehen und distanzieren Sie sich dadurch von Freunden und Familie?

9.  Fühlen Sie sich schuldig, wenn Sie von Ihrer Diät abweichen?

10.  Fühlen Sie sich glücklich und unter Kontrolle, wenn Sie sich gesund ernähren?

Es gibt auch eine Studie aus der Schweiz:

[PDF]Studie: Prävalenz von Essstörungen in der Schweiz

Prävalenz von Essstörungen in der Schweiz Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG)

Vertrags-Nr. 09.006170 / 204.0001 / -675 und 10.005736 / 204.0001 / -782 Schlussbericht Zürich, 7. Mai 2012

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsspital Zürich 2 Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich

Aus der Studie:

(…)Zwischen ON und den Essstörungen bestehen einige Gemeinsamkeiten. Orthorexie kann zu Mangelernährung und Gewichtsverlust sowie sozialer Isolation wie bei AN führen. Anders jedoch als bei AN und BN sind Personen mit ON bemüht gesunde und reine Nahrung zu sich zu nehmen und kümmern sich nicht um die Quantität oder das physische Erscheinungsbild der Nahrung (Arusoglu, Kabakci et al. 2008). Sie verbringen die meiste ihrer Zeit damit, strikte Regeln zu befolgen und Verhaltensweisen wie die Hauptbeschäftigung mit dem Essen ähneln den Symptomen einer Zwangsstörung. Auf der anderen Seite wird argumentiert, dass die Hauptbeschäftigung mit dem Essen bei ON nicht so stark ausgeprägt ist wie bei AN oder BN, da es sich nur auf die Qualität des Essens bezieht und somit bestehe keine Berechtigung, Orthorexie als Krankheit oder Störung zu definieren (Donini, Marsili et al. 2004; Mathieu 2005; Kinzl, Hauer et al. 2006; Arusoglu, Kabakci et al. 2008; Vandereycken 2011). Mit dem heutigen Konzept von ON (es bestehen noch keine universal akzeptierte Definition und keine validen diagnostischen Kriterien) und den bestehenden Instrumenten zur Orthorexie kann deshalb nicht von einer Essstörung sondern viel mehr von einem auffälligen Essverhalten gesprochen werden.(…)

(…)”Vergleichbare Resultate zeigte die Nutri-Trend Studie von Nestlé, in welcher jeweils knapp 90% der Befragten erwähnten, die Empfehlungen viel Gemüse, Salat und Früchte zu konsumieren und sich abwechslungsreich und ausgeglichen zu ernähren, seien für sie wichtig. Diese Antworten können zusammen mit den Werten für Orthorexie aus vorliegender Studie als Hinweis auf die Beschäftigung mit Ernährungsfragen und das Ernährungsbewusstsein in der Schweizer Wohnbevölkerung angesehen werden.”(…)

Wir wollen nicht versäumen darauf hinzuweisen, dass Recherchen der Wochenzeitung «WOZ» zeigen, dass der Nestlé-Tochter Nestec in Sponsoringverträgen mit der ETH Lausanne (EPFL) sowohl ein Mitsprache- wie auch ein Vetorecht bei der Besetzung von Lehrstühlen eingeräumt wurden, dieses konnten wir der http://campus.nzz.ch/ entnehmen .Lesen Sie dazu auch „Durchlöchern“ Nestlé und UBS (Universal Bank Schweiz) die Lehr- und Forschungsfreiheit in der Schweiz wie einen Käse?

In „In Frankensteins Küche wird weiter gekocht – Nestlé nimmt als Zutat menschliche Stammzellen“ haben wir über die Zusammenarbeit mit der US-Biotechnologiefirma Cellular Dynamics International CDI) berichtet. CDI liefert menschliche Zellen an das Nestlé Institute of Health Sciences. Nestlé möchte anhand der von CDI gelieferten Hirn- und Leberzellen den Zusammenhang zwischen Nahrung und Krankheit untersuchen – und so natürlich auch Produkte entwickeln, zum Beispiel mit Nährstoffen angereicherte Getränke und Smoothies, die als gesundheitsfördernd an uns Menschen gebracht werden können.

Das Original finden Sie hier

Quelle: netzfrauen.org vom 27.02.2015

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Zuwanderung – Arbeitsagentur nennt Pegida schädlich

Die Bewegung ist nach Ansicht der BA “kontraproduktiv” für die Zuwanderung von Fachkräften. Im Ausland herrsche der Eindruck vor, Deutschland wolle keine Einwanderer.


Pegida-Anhänger in Dresden (Archivbild)

Pegida-Anhänger in Dresden (Archivbild)  |  © Hannibal Hanschke/Reuters

Die islamkritischen Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderen deutschen Städten erschweren nach Ansicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) das Werben um Fachkräfte aus dem Ausland. Für die erhoffte Zuwanderung sei das Bündnis kontraproduktiv, sagte BA-Vorstand Raimund Becker der Sächsischen Zeitung. Pegida mache das “zarte Pflänzchen Weltoffenheit” ein Stück weit kaputt.

Deutschland habe zwar ein moderndes und liberales Zuwanderungsrecht, das sei aber in Staaten wie Indonesien oder Vietnam kaum bekannt, sagte Becker. Die Menschen dort gingen davon aus, dass Deutschland keine Zuwanderer wolle.

Ähnliche Erfahrungen hat Becker nach eigenen Angaben auch in Spanien gemacht. Dort sei er bei der Eröffnung eines deutschen Welcome Centers auf die Pegida-Demonstrationen in Dresden angesprochen worden.

Aufgrund des demografischen Wandels sei das Anwerben ausländischer Fachkräfte unerlässlich, sagte Becker. Die Deutschen würden weniger, dafür werde Deutschland bunter. In neun deutschen Städten, darunter Dresden, gäbe es bereits Modellprojekte, um auch Asylbewerber möglichst schnell in eine Beschäftigung zu bringen.

Quelle: Zeit-online vom 27.02.2015

 

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Legida – Darf Legida wieder auf den Ring? Stadt und Polizei beraten über Demoroute in Leipzig

nöß / lyn

Foto: Wolfgang Zeyen Ein Großaufgebot der Polizei trennt am 23.02.2015 Legida-Leute und Gegendemonstranten.
Leipzig. Auch am kommenden Montag wird in Leipzig wieder demonstriert. Das fremden- und islamfeindliche Legida-Bündnis ruft zu seinem sechsten Abendspaziergang auf, der teilweise über den Ring führen soll. Angemeldet ist die gleiche Demoroute wie in der vergangenen Woche. Erwartet werden etwa 2000 Teilnehmer, teilte die Stadt auf Anfrage von LVZ-Online mit. Auch der Gegenprotest formiert sich bereits.

Ob Legida wie geplant marschieren darf, entscheidet sich jedoch erst im Laufe des Freitags. Es werde noch die abschließende Gefahrenprognose der Polizei abgewartet, hieß es aus dem Rathaus. Diese soll bis zum Nachmittag vorliegen. Kooperationsgespräche mit den Anmeldern von Legida haben bereits unter der Woche stattgefunden. Die angemeldete Route soll demnach vom Augustusplatz über Georgiring, Wintergartenstraße, Schützenstraße, Querstraße und Grimmaischer Steinweg zurück zum Augustusplatz führen.

Polizeisprecher Uwe Voigt geht derzeit von einem Einsatz in der Größenordnung der vergangenen Woche aus. Um den Legida-Aufzug, Gegendemos und Eilversammlungen abzusichern, waren rund 1300 Beamte auf der Straße. „Wenn die Stadt entschieden hat, ob Legida laufen darf, müssen wie unsere Taktik und die Einteilung der vorhandenen Kräfte darauf abstimmen“, erklärte Voigt am Freitag auf Anfrage von LVZ-Online.

Ethanolfreunde wollen auf die Opern-Seite wechseln

Foto: Dirk Knofe An der Nikolaikirche startet montags der Legida-Gegenprotestzug um den Ring.
Bislang sind insgesamt drei Gegendemos angemeldet. Das Bündnis „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“ ruft wieder zwischen 18 und 20 Uhr zu einer Demo vom Nikolaikirchhof einmal rund um den Innenstadtring auf. Erwartet werden dabei rund 1000 Teilnehmer. Auch die Kundgebung des Bündnis 8. Mai soll wie in den vergangenen Wochen um 15.30 Uhr auf dem Nikolaikirchhof starten. Gerechnet wird hier mit 200 Teilnehmern.

Zur satirischen Kundgebung „Legida – das Original“ lädt “Die Partei” zwischen 18 und 19 Uhr erneut auf den Augustusplatz. Ob die „Leipziger Ethanolfreunde gegen die Illegalisierung des Alkohols“ inzwischen mit erwarteten 2000 Teilnehmern wieder vor dem Gewandhaus demonstrieren, ist jedoch noch unklar.

Satire-Demo von “Legida – das Original” vor dem Gewandhaus.
Thomas Kumbernuß vom Veranstalter macht sich Hoffnung auf einen Seitentausch: „Wir sind die einzige Veranstaltung in diesem Demonstrationsumfeld, die seit Wochen Zuwachs verzeichnet“, sagte er gegenüber LVZ-Online. Der Platz vor dem Gewandhaus reiche langsam nicht mehr aus. Also hat Kumbernuß bei der Stadt angemeldet, vor die Oper wechseln zu wollen. Aussagen der Stadt gibt es dazu bisher nicht.

Stand der Anmeldungen:

Kundgebung/ Aufzug „LEGIDA- für Heimat, Frieden und Deutsche Leitkultur. Gegen religiösen Fanatismus, Islamisierung und Multikulti“ ; Augustusplatz (Sammlung/Auftakt) → Georgiring (Außenring) → Wintergartenstraße → Schützenstraße → Querstraße → Grimmaischer Steinweg → Augustusplatz (Abschluss) , 19:00 – 22:00 Uhr, 2000 Teilnehmer

Aufzug unter dem Motto “Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt”, Nikolaikirchhof (Sammlung/ Auftakt) →  Augustusplatz→ Innenstadtring → Goethestr. → Nikolaikirchhof (Abschluss), 18-20 Uhr, 1000 Teilnehmer

Kundgebung unter dem Motto “Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt”, Bündnis 8.Mai, Nikolaikirchhof, 15:30 – 21:00 Uhr, 200 Teilnehmer

Kundgebung „LEGIDA – Das Original. Leipziger Ethanolfreunde gegen die Illegalisierung des Alkohols“ (satirische Demo),  Augustusplatz,  18-19 Uhr, 2000 Teilnehmer

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Starker Männerüberschuß – Zahl afrikanischer Asylbewerber wächst rasant

Afrikaner auf dem Weg nach Malta Foto:  picture alliance/Photoshot

Afrikaner auf dem Weg nach Malta Foto: picture alliance/Photoshot

BERLIN. Die Zahl der männlichen Asylbewerber aus Afrika ist 2014 Jahr stark gestiegen. Wie eine Anfrage der JUNGEN FREIHEIT beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ergab, beantragten im vergangenen Jahr 31.041 Männer aus Afrika Asyl in Deutschland.

Dies entspricht einer Steigerung von 80 Prozent im Vergleich zu 2013. Damals stellten 17.219 afrikanische Männer einen Asylantrag. Im Vergleich zu 2012 war sogar eine Steigerung um fast 425 Prozent zu verzeichnen (5.915 Anträge von Afrikanern).

Zudem kamen im vergangenen Jahr fast viermal so viele männliche afrikanische Asylbewerber wie weibliche. Die Zahl der Afrikanerinnen stieg von 5.196 im Jahr 2013 auf 8.281 (plus 59 Prozent) im vergangenen Jahr.

Doppelt so viele Männer wie Frauen aus Asien

Ein ähnliches Bild bot sich bei den Asylbewerbern aus Asien. Hier stieg die Zahl der männlichen Flüchtlinge von 28.592 im Jahr 2013 auf 52.079, was einem Plus von 82 Prozent entspricht, im Vergleich zu 2012 von 142 Prozent. Auch hier überwog der Männeranteil deutlich. Es kamen fast doppelt so viele Männer aus Asien wie Frauen. Deren Zahl stieg um 67 Prozent auf 23.345.

Der Großteil der Asylbewerber aus Asien stammt aus dem Nahen und Mittleren Osten. Hauptherkunftsländer sind Afghanistan, Syrien und der Irak.

Männeranteil überwiegt insgesamt

Hingegen hält sich das Geschlechterverhältnis unter den Asylbewerbern aus Europa weitgehend die Waage. 2014 beantragten 28.626 Männer und 24.723 Frauen aus Europa Asyl in der Bundesrepublik. Im Jahr zuvor waren es 22.512 Männer und 20.319 Frauen.

Wie die JF bereits Anfang Februar berichtete, überwog 2014 der Anteil der Männer unter den Asylbewerbern deutlich. So waren fast drei Viertel (74,6 Prozent) der Asylbewerber zwischen 18 und 35 Jahren männlich. (krk)

Quelle: Junge Freiheit vom 27.02.2015

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Argentinien: Präsidentin Kirchner entgeht Anklage wegen Vertuschung

 

Präsidentin Cristina Kirchner (Archiv): Keine Anhaltspunkte für einen Strafprozess

AFP

Präsidentin Cristina Kirchner (Archiv): Keine Anhaltspunkte für einen Strafprozess

Argentiniens Präsidentin Kirchner kann aufatmen: Sie wird nicht wegen Vertuschung eines Terroranschlags angeklagt. Wie der ermittelnde Staatsanwalt Nisman umgekommen ist, bleibt weiter ein Rätsel.

Buenos Aires – Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner ist einer Anklage entgangen. Ein Gericht hat den Vorwurf, sie habe Ermittlungen zu einem Terroranschlag auf ein jüdisches Gemeindehaus behindert, zurückgewiesen.

Es habe nicht einmal “minimale Anhaltspunkte für einen Strafprozess” gegeben, sagte der argentinische Bundesrichter Daniel Rafecas. Kirchner wurde vorgeworfen, nach einem Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus “Amia” in Buenos Aires im Jahr 1994 ein Vertuschungsmanöver initiiert zu haben. Vorgebracht wurde die Anklage Mitte Januar von dem ermittelnden Staatsanwalt Alberto Nisman. Als Drahtzieher des Attentats vermuten die Ermittler ehemalige Regierungsmitglieder aus dem Iran.

Wenige Tage später wurde Nisman mit einem Kopfschuss tot in seiner Wohnung aufgefunden – nur Stunden vor einer geplanten Anhörung im Parlament, in der er der Präsidentin vorwerfen wollte, seine Ermittlungen zu behindern. Die genauen Umstände von Nismans Tod sind bislang nicht geklärt. Ein Mord wird nicht ausgeschlossen. Kirchner äußerte den Verdacht, dass der Geheimdienst Secretaría de Inteligencia den Staatsanwalt ermordet haben könnte, um ihr anschließend Vertuschung vorzuwerfen. Sie kündigte daher an, den Geheimdienst aufzulösen und durch eine neue Institution zu ersetzen.

Vor zwei Wochen hatte ein weiterer Staatsanwalt die Vorwürfe Nismans in einer formellen Beschuldigung gegen Kirchner und Außenminister Héctor Timerman bekräftigt. Er warf Kirchner vor, die Ermittlungen zu dem Bombenanschlag in Buenos Aires zu behindern, um die Beziehungen zum Iran nicht zu belasten. Richter Rafecas sagte, er nehme den Fall nicht an, da keine Straftat begangen wurde.

kry/dpa/AFP

Quelle: Spiegel-online vom 27.02.2015

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Berliner Kriminalitätsstatistik 2014 – Anstieg bei Ausländerkriminalität – Politisch motivierte Kriminalität nimmt in Berlin stark zu

 

Ob der Bau neuer Flüchtlingsheime oder die von Asylbewerbern besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg – in Berlin haben politische Diskussionen im vergangenen Jahr zu mehr Gewalt geführt. Sowohl rechts- als auch linksaußen ist die Zahl politisch motivierter Gewalttaten drastisch gestiegen. Auch die Ausländerkriminalität hat zugenommen.

Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten ist in Berlin sprunghaft angestiegen. Insgesamt wurden 2014 in Berlin 3.814 Fälle politisch motivierter Kriminalität gezählt, wie Innensenator Frank Henkel (CDU) und Polizeipräsident Klaus Kandt am Montag in Berlin mitteilten. Hintergrund war die Vorstellung der Kriminalitätsstatistik 2014. Aufgeklärt wurden 42,2 Prozent der Fälle. 2013 hatte es noch 3.133 Fälle politisch motivierter Gewalttaten gegeben. Insgesamt ergibt das einen Anstieg im Jahresvergleich um 22 Prozent. Geringfügig gesunken ist lediglich die Zahl der festgestellten antisemitischen Straftaten: um zwei Fälle auf 192.

Asylthematik im Fokus der rechten Gewalt

Bei politisch motivierter Kriminalität von Rechts hat es 151 mehr Fälle gegeben, also insgesamt 1.536 Gewalttaten. Dies entspricht einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zentrales Thema innerhalb der rechten Szene sei die Errichtung weiterer Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber gewesen, sagte Polizeipräsident Kandt. Somit seien im Zusammenhang mit der “Ausländer- und Asylthematik” 209 Delikte von rechts gezählt worden (plus 133 Fälle gegenüber 2013), darunter 21 Gewaltdelikte (plus 15 Fälle).

Propagandadelikte seitens der Rechten zählte die Polizei 795 Fälle. Das waren drei Prozent weniger als 2013. Rechte Gewalttaten stiegen im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 111 Fälle. Grund waren vor allem mehr Brandstiftungen (13 Fälle). Körperverletzungen wurden 79 registriert, zwei weniger als ein Jahr zuvor. Mehr als verdoppelt (plus 56 Prozent) haben sich im vergangenen Jahr auch Beleidigungen, Verleumdungen und üble Nachreden durch Rechtsextreme auf 173 Fälle. Außerdem wurden 191 Fälle von Volksverhetzung festgehalten, ein Anstieg um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Linke Gewalt: weniger Gewalt als von Rechts, aber prozentual größerer Anstieg

Ebenfalls deutlich zugenommen hat die links motivierte politische Kriminalität: um 30 Prozent auf insgesamt 1.350 Fälle. Auch hier stand die Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsthematik mit 408 Delikten (2013: 174 Fälle) im Fokus, wie Kandt sagte. Davon waren 192 Gewaltdelikte (2013: 88 Fälle).

Auch insgesamt stellte die Polizei bei Gewalttaten von Links einen Anstieg auf 480 Fälle fest – ein Zuwachs um 67 Prozent. Diese betrafen insbesondere sogenannte Widerstandsdelikte (85 Fälle, plus 158 Prozent), Landfriedensbruch (177 Fälle, plus 75 Prozent), Körperverletzung (145 Fälle, plus 41 Prozent) und Brandstiftung (59 Fälle, plus 74 Prozent). Außerdem verzeichnete die Polizei 284 Verstöße gegen das Versammlungsrecht, 45 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Leicht rückläufig waren dagegen Delikte von sogenannten Gentrifizierungsgegnern. Hier wurden 208 Fälle gezählt, sechs weniger als ein Jahr zuvor.

Anstieg auch bei Ausländerkriminalität

Einen deutlichen Anstieg hat es auch seitens der sogenannten politisch motivierten Ausländerkriminalität gegeben: um 63 Prozent auf 319 Fälle. Dazu zählen auch islamistische Aktivitäten. Unter allen Fällen gab es 79 Gewaltdelikte (plus 88 Prozent), 47 Fälle der Körperverletzung, 21 Mal Landfriedensbruch und zehn Widerstandsdelikte. Von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz wurden 61 Fälle registriert (plus 126 Prozent).

Vor allem das erneute Aufflammen der Kämpfe zwischen Hamas und israelischer Armee im Gaza-Streifen habe für ein erhöhtes Fallaufkommen in Berlin gesorgt, betonte Kandt. Insgesamt wurden 94 Fälle festgestellt, davon 21 Gewaltdelikte.

Insgesamt 609 politische Delikte (plus 19 Prozent) ließen sich keinem Lager zuordnen, hieß es weiter.

Stand vom 23.02.2015

Quelle: RBB vom 24.02.2015

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